Spielplan Saison 2021/22

Unsere Konzerte finden einmal im Monat jeweils am Dienstag von 13:30 bis 14:30 Uhr im MuTh, dem Konzertsaal der Wiener Sängerknaben, 1020 Wien, statt.

Dienstag, 28. September 2021

WALTER AUER, JULIA AUER UND JAN THÜMER – Silber, Gold und Elfenbein

Silber, Gold und Elfenbein treffen auf Feder, Tinte und Papier. Den Edelmetallen der Instrumente, den Flöten von Julia Auer und Walter Auer, Soloflötist der Wiener Philharmoniker, begegnen die Texte barocker Lyrik, rezitiert von Jan Thümer. Höfischer Glanz klingt durch Musik und Wort in ihrer Klarheit, lebendig und erstaunlich lebhaft zu uns herüber. Mit Musik von Henry VIII., Marin Marais, Michel Blavet, Georg Philipp Telemann, Ming Wang und Texten von Andreas Gryphius, Martin Opitz, Georg Greflinge.

Walter und Julia Auer © Daniela Beranek / Jan Thümer © Lupi Spuma

Dienstag, 26. Oktober 2021

JOVANA RALJIC – Le Magie du Tango

Tango und Jazz sind wie das Leben: Sensuell, ruhig, traurig, leidenschaftlich und dramatisch. Das Leben ist eine Reise und nicht das Ziel. Genau das vermittelt Jovana Raljic durch ihre Musik in der Besetzung Violine, Gesang, Bandoneon, Gitarre, Klavier und Kontrabass und zeigt die Verbindung mit dem Leben auf. Jovana Raljic Violine, Gesang

Jovana Raljic © Leon Bijelic

Dienstag, 16. November 2021

RENDEZVOUZ MIT MEPHISTO

Eine unterhaltsame, halbszenische Reise in die Welt der klassischen Musik. Das Programm besteht aus Opernarien und Duetten und zeigt die Entfaltung des Bösen seitens der dämonischen Naturgewalt und ihrer Entwicklung in einem Menschen. Die Szenen und Bilder erscheinen als Gedanken eines Künstlers während er seine Geige erschafft und verwandeln sich anhand der Musik in dämonische Gestalten oder böse Menschen, die unterschiedlichste Emotionen zeigen oder Taten beschwören. So stellt sich vielleicht die Frage – während der Dämon einfach eine gefühllose und böse Naturgewalt ist, welche sind die Gründe, die einen Menschen dazu bringen, noch böser zu werden? Die Stücke aus Opern von Gounod, Boito, Rubinstein, Weber, Verdi, Offenbachund Mussorgsky werden mit Klavierbegleitung von etablierten Opernsängern aufgeführt und durch das Programm führt charismatisch und geschmacksvoll Dr. Alex Alevxandov. Am Klavier begleitet leidenschaftlich die faszinierende Halina Piskorski.

Dienstag, 14. Dezember 2021

QUARTETT MUNDART & ELISABETH PLANK – Ein Licht zur Weihnachtszeit

Das Kärntner Gesangs-Quartett MundART und die Harfenistin Elisabeth Plank aus Wien möchten Sie musikalisch auf die Advent- und Weihnachtszeit einstimmen: mit Liedern aus dem Alpenraum und dem deutsch-slowenischen Südkärnten, der Heimat der Sängerinnen und Sänger, sowie mit Original Harfenmusik von großen Komponisten, die Ihre Herzen berühren.

Elisabeth Plank © Julia Wesely / Quartett Mundart © privat

Dienstag, 18. Jänner 2022

DIE KOLOPHONISTINNEN – Junge Cellistinnen mit Witz und Charme

Das Wiener Celloquartett „Die Kolophonistinnen“ (Hannah Amann, Marlene Förstel, Elisabeth Herrmann, Theresa Laun – Violoncello) gibt eine bunte Mischung seiner liebsten Werke zum Besten. Mit Witz und Charme führen die vier Musikerinnen durch ein abwechslungsreiches Programm – von bekannter Tanzmusik bis hin zu außergewöhnlicher Originalliteratur ist alles mit dabei! Musik von Johann Strauss Sohn, Joseph Jongen, Mattias Bartolomey, u.a.

Die Kolophonistinnen © Nancy Horowitz

Dienstag, 15. Februar 2022

DUO NIKOLAI TUNKOWITSCH/PETER HAVLICEK & PAULS G’SCHICHTEN WERKL ’s war ned Wean

Viele Menschen lieben Wiener Musik. Und viele hören gerne mündlich erzählte Geschichten. Mit dem Programm „’s war ned Wean“ verbinden der versierte Erzähler Paul Daniel und das renommierte Wiener Duo Nikolai Tunkowitsch & Peter Havlicek beides. Sie präsentieren heitere Wiener Anekdoten und Schwänke zu beschwingten Melodien von Violine, Kontragitarre und Drehorgel, grenzüberschreitend zwischen Schrammel, Jazz und Klassik.

Foto Havlicek / Tunkowitsch © ClemensFabry, / Paul Daniel © Archiv G’schichten-Werkl

Dienstag, 15. März 2022

CHARLIE SIEM & MARCO SCOLASTRA – Between the Clouds

Der Geiger Charlie Siem, in London aufgewachsen, ist mit Orchestern wie Israel Philharmonic, London Symphony, Moscow Philharmonic und Rotterdam Philharmonic unter Dirigenten wie Charles Dutoit, Zubin Mehta, Yannick Nézet-Séguin und Sir Roger Norrington aufgetreten. Bei seinem ersten Konzert in Wien wird er auch Ausschnitte seiner jüngsten CD „Between the Clouds“, die zauberhafte wie virtuose Salonstücke unter anderem von Fritz Kreisler, Henryk Wieniawski und Pablo de Sarasate versammelt, zum Besten geben. Charlie Siem, Violine und Marco Scolastra, Klavier

Charlie Siem © Simone Donati

Dienstag, 12. April 2022

LA SERENISSIMA – Virtuoses aus dem barocken Venedig

Um 1700 eroberten die aus Frankreich eingetroffenen Mode-Instrumente Oboe, Fagott und Flöte auch Venedig und inspirierten die Komponisten der Stadt zu fantasievollen Sonaten und Concerti da camera. Die extravagante Musik fand auch besonders in Wien großen Gefallen. An die historische Venedig-Affinität der Habsburger anknüpfend, gründete die Oboistin Elisabeth Baumer 2012 das österreichisch-italienische Ensemble Affinità, dessen Debüt-CD „Venice and beyond“ großen Anklang fand. Musik von Antonio Vivaldi, Giovanni Benedetto Platti, Antonio Lotti, Antonio Caldara. La Serenissima, Elisabeth Baumer Leitung

Affinità Ensemble © Amarilio Ramalho

Dienstag, 17. Mai 2022

LEONHARD LEEB – Egon Schiele

Jeder Künstler muss auch Dichter sein, davon war Egon Schiele überzeugt. „Ich bin von Vornehmsten der Vornehmste und von Rückgebern der Rückgebigste. Ich bin Mensch, ich liebe den Tod und liebe das Leben“. So endet Egon Schieles Gedicht „Ein Selbstbild“ von 1910. Seine Gedichte werden rezitiert und live mit der erst kürzlich von Leonhard Leeb komponierten Musik für Trompete, Harfe und Instrumentalensemble verwoben. Die Projektionen der Schiele Bilder werden mit Musik des Jugendstils vom Tonband, etwa der 2. Symphonie von Gustav Mahler, weiters mit Liedern, die Mahler selbst auf Welte-Mignon-Klavierrollen 1905 eingespielt hat und einem Tondokument von Sigmund Freud untermalt. Ein Poesie-, Projektions- & Hörkonzert.

Leonhard Leeb © Lona Barce

Dienstag, 14. Juni 2022

FOLKSMILCH – Palermo

Vorhang auf für ein musikalisches Schauspiel der ungemein unterhaltsamen und farbenreichen Art. Das Trio folksmilch lädt sein Publikum auf seinem neuen Album „Palermo“ auf eine unerhört abwechslungsreiche und mitreißende Klangreise durch die vielen Musiken dieser Welt ein. „Ein sinnliches Ereignis, dem man sich nicht entziehen kann.“ Leo Fellinger (KunstBox). Musik von Wolfgang Amadeus Mozart, Astor Piazolla, EAV und Michael Jackson. Christian Bakanic :  Akkordeon, Perkussion, Klemens Bittmann: Violine, Mandola, Eddie Luis: Kontrabass, Gesang

Folksmilch © Max Parovsky

Spielplan Saison 2020/21 – Archiv

22. September 2020    

SELINI-QUARTETT   – Streichquartett einer Mondnacht

Inspiriert von der griechischen Mythologie, verdankt das Selini Quartett seinen Namen der Mondgöttin Selini. Die Halbkreisform des Streichquartetts erinnert an die Form des Viertelmondes, und jedes Mitglied des Quartetts symbolisiert eine der vier Mondphasen. Die vier Musikerinnen stammen aus Russland, Rumänien und Griechenland und fanden sich in Wien zusammen, wo sie 2017 das Selini Quartett gründeten.

Selini Quartett ©Damian Posse

27. Oktober 2020 

FLORIS AND THE FLAMES  Dance Macabre

Vier Künstler mit gleicher Leidenschaft und Haarfarbe: Das sind Floris and the Flames.  Floris Willem (Violine), Gert Peeten (Klavier, Gitarre, Elektronik), Dries Peeten (Bass) und Simon Schrooten (Schlagzeug, Perkussion) folgten einer klassischen Ausbildung, wechseln aber auch gerne in andere Genres. Das macht ihren Klang eigenwillig, virtuos und eklektisch. Zusätzlich zu ihren eigenen Kompositionen führen sie Originalbearbeitungen klassischer Meisterwerke (Bach, Vivaldi, Paganini, Glass…) auf, die vom Komponisten Laurent Beeckmans mitarrangiert werden. Im Mittelpunkt dieses „Halloween“-Konzerts  steht eine einzigartige Bearbeitung des „Dance Macabre“ von Camille Saint-Saëns.

Floris and the Flames © Berten Steenwegen

17. November 2020  COVID- bedingt leider abgesagt

LEONHARD LEEB & STRING ENSEMBLE –  Music for Kings and Queens

Dem einzigartigen Klang des königlichen Instruments hörte schon der höchste Adel gerne zu. Der Trompeter Leonhard Leeb und das Leeb String Ensemble nehmen Sie mit auf eine erlebnisreiche Reise nach Venedig. Barocke Rhythmen von Vivaldi, die spritzigen Allegros und die feinsinnigen kompositorischen Statements von Leeb sind voll emotionaler Kraft.

Leonhard Leeb, Trompete © Lona Barce

15. Dezember 2020  COVID- bedingt leider abgesagt

QUARTETT MUNDART & ELISABETH PLANKEin Licht zur Weihnachtszeit  

Das Kärntner Gesangs-Quartett MundART und die Harfenistin Elisabeth Plank aus Wien läuten die Advent- und Weihnachtszeit mit stimmungsvollen Liedern aus dem Alpenraum und dem deutsch-slowenischen Südkärnten, ihrer Heimat, sowie mit instrumentalen Weisen, die Ihre Herzen berühren, ein.

Elsiabeth Plank © Julia Wesely / MundArt © privat

12. Jänner 2021   COVID- bedingt leider abgesagt

NEUJAHRSKONZERT Eine Reise vom Lied bis zur Oper

Katharina Hörmann (Oboe), Aoi Murase (Viola) und Adela Liculescu (Klavier) haben sich an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien getroffen und musizieren seit einigen Jahren gemeinsam. Aus Österreich, Japan und Rumänien stammend, verstehen sich die jungen Musikerinnen – alle drei sind Preisträgerinnen nationaler und internationaler Wettbewerbe – als  klassisches, internationales, junges Ensemble. Durch die unterschiedlichen  Instrumente entstehen in dieser selten gehörten Trio-Besetzung einzigartige Klangerlebnisse.

Katharina Hörmann (Oboe), Aoi Murase (Viola) und Adela Liculescu (Klavier) © privat

9. Februar 2021  COVID- bedingt leider abgesagt

TUNKOWITSCH/HAVLICEK & PAULS G’SCHICHTEN-WERKL ’s war ned Wean

Viele Menschen lieben Wiener Musik. Und viele hören gerne mündlich erzählte Geschichten. Mit dem Programm „’s war ned Wean“ verbinden der versierte Erzähler Paul Daniel und das renommierte Wiener Duo Nikolai Tunkowitsch (Violine) & Peter Havlicek (Kontragitarre) beides. Sie präsentieren heitere Wiener Anekdoten und Schwänke zu beschwingtenMelodien von Violine, Kontragitarre und Drehorgel, wobei sich Tunkowitsch und Havlicek einmal mehr als Spezialisten für grenzüberschreitende Klänge zwischen Schrammelmusik, Jazz und Klassik outen und Paul Daniel verschiedene Facetten seines „Wiener G’schichten-Werkls“ aufblitzen lässt.

Tunkowitsch, Havliceka © ClemensFabry / Paul Daniel © Archiv G’schichten-Werkl

9. März 2021  COVID- bedingt leider abgesagt

BLÄSERQUINTETT qWINDett Frischer Wind

Klassik, Romantik, Modern Jazz – ein Bläserquintett ist vielfältig!  Das beweisen die fünf jungen Musiker Desislava Tinkova Dobreva (Flöte), Sebastian Skocic (Oboe), Thomas Steinwender (Horn), Nikolaus Höckner (Fagott) und Benjamin Schachinger (Klarinette) in einem abwechslungsreichem Programm von Mozart über Nielsen bis Berio. Die unter-schiedlichsten Stimmungen, Klangfarben und Rhythmen, die sie hervorzaubern, ergeben enorm frische Luft!

qWindettPortrait © Klaus Leherbauer

13.  April 2021   COVID- bedingt leider abgesagt

WIENER GLASHARMONIKA DUO Der Duft des Glases

Das Wiener Glasharmonika Duo präsentierte sich bereits in vielen Städten der Welt.  Ob in der Royal Albert Hall London, der Hamburger Elbphilharmonie, der Suntory Hall Tokyo, dem Menuhin Festival Gstaad oder eben im Muth – Christa Schönfeldinger an der Glasharmonika und Gerald Schönfeldinger am Verrophon verzücken und erstaunen. Die Glasharmonika ist klingendes Glas in Schalen, das Verrophon ist klingendes Glas in Röhren. Im Konzertprogramm „Der Duft des Glases“ werden neben Mozarts Originalkomposition für Glasharmonika solo auch Werke von Robert Schumann, Henryk Wieniawski, Edward Grieg und  Arvo Pärt aufgeführt.

Wiener Glasharmonika Duo © Hofstädter

11. Mai 2021  COVID- bedingt leider abgesagt

„DIE SCHRÄGEN VON DER WIESN“

Bei der Musikerbande „Die Schrägen von der Wiesn“ findet der Wiener Schmäh von Sänger Ferdl die Töne seiner Musiker Lois, Werner und Nik.  Polka und Walzer treffen Bossa Nova. Hier verbinden sich Singen, Pfeifen und Klatschen der Zuhörerschaft und die Musik zu einer harmonischen Klangkulisse.  Natürlich geht es um die Liebe, ob in St. Pölten oder am Donaukanal und um den Charme der Perfektion in der Vorstadt.   Und es geht ums Träumen vom besseren Leben. Und manchmal geht’s ums Sterben. Aber das ist für Wien selbstverständlich und gehört dazu.

Die Schrägen von der Wiesn

15. Juni 2021

ENSEMBLE  SPIRITUOSI   Latin Roots

Als die europäische Musik mit Christoph Kolumbus an Bord der Santa-María 1492 in die Karibik kam und auf mystische Gesänge der Urvölker und durch den beginnenden Sklavenhandel auf die vielfältigen Rhythmen der Afrikaner traf, entstanden neue Tänze und Musikstile.  Der Walzer und die Polka, die argentinische Zamba, sowie der Merengue und die Bachata aus der Dominikanischen Republik, sind gute Beispiele dafür.  In „Latin Roots“ verleiht Spirituosi den klassischen Komponisten Johann Sebastian Bach und Niccolò Paganini ein „Latin Flair“ und vereint die lateinamerikanische Kultur mit ihren spanischen Wurzeln.

Spirituosi © Brigitte Zaczek

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